Ein Paar zu sein ist ein Geschenk, das von vielen heute bei zunehmender Tendenz zum „Singledasein“ in ein schiefes Licht gestellt wird. Geben und nehmen im Ausgleich der Zeit ist für mich eine entscheidende Grundlage für ein gutes Leben als Paar.
Unter Paar verstehe ich als zwei Menschen, die sich infolge ausgleichender und ergänzender Gemeinsamkeiten finden und so lange ein Paar bleiben, wie sie das Eigene des anderen als unbrechbar akzeptieren, egal ob Liebespaar, Freundespaar, Ehepaar. Auch in Familien bilden sich so Paarbeziehungen zwischen Vater und Sohn/Tochter, Tochter/Sohn und Mutter, Enkeln und Großeltern etc. Selbst im Geschäftsleben (Verkäuferpaar) und der Medienwelt (Sängerpaar, Moderatorenpaar) sind Paare auf der genannten Basis äußerst erfolgreich. Sich ergänzende Paare, ohne die Aufgabe der Individualität der Partner sind starke, für viele beängstigende Wesensarten.
Gemeinschaften und Gruppen definieren sich letztendlich nur durch ihre positive oder negative Paarbeziehungen und verknüpfen sich so miteinander als lebensbejahende, lebensarme oder gar lebensverachtende Menschen.