Wenn die Englein am Himmel stehen Einsamer Reiter durch den grünen Nebel zieht Zerrissene Fahne auf verbranntem Land Nur Schreie der vergessenen Embryos Als die Flüsse schwärzer wurden Als der Gesang erstarb Als Bäume kahl wurden Als die Sonne sank Eisige Kälte überzieht die Wüsten Berge erlischen im Licht Inseln überflutet/ Seen entleert Einsamer Reiter durch den grünen Nebel zieht Wehende Fahne im verbrannten Land Und das Klagen der vergessenen Embryos Als der Tag Nacht wurde Als der Wind verging Als das Land schwarz wurde Der Mond am Himmel hing Tausend Jahre Regenströme, Dürre, Plagen, Tod Das Reich komme, der Wille geschehe, vergeben ist nichts Der einsame Reiter durch den grünen Nebel zieht Letzte Fahne auf verbranntem Land Wenn die Englein am Himmel stehen Und das Weinen der Embryos Berge erlischen im Licht Wenn die Englein am Himmel stehen Ewige Stille – Ewiger Tod Die vergessenen Embryos kehren heim